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Wisst ihr, was das Schönste ist, wenn man nach einer tollen Reise zurückkommt? Für mich ist es ganz klar der Punkt, dass ich weiß, dass ich tolle Bilder & Videos gemacht habe, die mich ein Leben lang an diese Zeit zurückerinnern lassen.

Das ist aber erst so seitdem ich nicht nur mit einer „guten“ iPhone Kamera in den Urlaub fliege. Erst nachdem ich den ersten Urlaub mit professionellem Kameraequipment hinter mich gebracht hatte, bemerkte ich, dass für mich eine einfache Handykamera nicht mehr ausreicht und ich „mehr“ möchte.

In diesem Beitrag stelle ich euch deshalb vor, mit welchen Kameras ich in den Urlaub fliege und welches Zubehör & Equipment ich dabei habe.

Systemkamera für perfekte Urlaubsfotos

Sony Alpha 6000

Was ist die beste Kamera für Reisen? Mmh, auf diese Frage gibt es vermutlich keine richtige Antwort. Es kommt natürlich darauf an, was ihr fotografieren wollt, welche Ansprüche ihr habt und wie viel Geld ihr ausgeben wollt.

Ich nutze für meine Reisen die Sony Alpha 6000. Dabei handelt es sich um eine APS-C Kamera, also keine Vollformatkamera. Letzterem sagt man eine bessere Bildqualität nach, was heutzutage aber nicht mehr stimmen muss. Der Vorteil einer APS-C Kamera ist, dass sie oftmals kompakter und leichter ist. Das ist für mich als Reisende sehr wichtig.

Mit meiner Sony Alpha 6000 bin ich wirklich sehr zufrieden. Die Bildqualität ist sehr gut und ich habe einen recht hohen Funktionsumfang mit dieser Systemkamera. Zudem ist das Preis-Leistungsverhältnis hervorragend und die Kamera ist selbst für Fotografie-Einsteiger wie mich leicht zu bedienen. Aus diesem Grund und auch weil sie so vergleichsweise günstig ist, ist die Sony Alpha 6000 eine Einsteigerkamera.

Die besten Objektive fürs Reisen

Oftmals gibt es Angebote, bei welchen man die Sony Alpha 6000 gemeinsam mit einem Standard-Objektiv kaufen kann. Für Einsteiger ist dieses Standard-Kit völlig ausreichend. Alle unsere Bilder von Mykonos haben wir beispielsweise mit dem Standard-Objektiv der Alpha 6000 geschossen.

Da wir zuvor nur iPhone-Bilder gewöhnt waren, war das für uns gefühlt ein Quantensprung. Später hatten wir jedoch andere Ansprüche. Wir wollten beispielsweise Fotos mit einem besseren Bokeh-Effekt (unscharfer Hintergrund) haben. Zudem wollten wir in Sachen Bildqualität und -schärfe noch mehr aus der Kamera herausholen.

Denn: Die Sony Alpha 6000 kann natürlich deutlich bessere Bilder schießen, je besser das Objektiv ist. Ein gutes Objektiv ist wichtiger als eine gute Kamera.

Zoomobjektiv Sony 18-135mm

Mit unserem Reiseobjektiv schießen wir die meisten Fotos. Es ist durch den großen Zoombereich von 18mm (Weitwinkel) bis 135mm (Tele) universell einsetzbar. Du kannst damit sowohl weite Landschaften fotografieren als auch Portraitaufnahmen machen. Auch Fotos, die einen gewissen Zoom erfordern, sind damit machbar.

Festbrennweite

Ein Objektiv mit einer Festbrennweite hat oft den Vorteil, dass die Bildqualität nochmal deutlich besser ist. Außerdem hat man hiermit den Vorteil, durch eine sehr offene Blende einen noch unschärferen Hintergrund hinzubekommen.

Wir nehmen die Festbrennweite vor allem für Portraitaufnahmen mit auf Reisen. Jedoch kommt sie auch nur dann wirklich zum Einsatz. Deshalb ist eine Festbrennweite für Reisen definitiv kein Muss, aber trotzdem wird sie eure Bilder revolutionieren und wenn ihr einmal mit einer Festbrennweite fotografiert habt, wollt ihr diese definitiv nicht mehr missen!

Zubehör für die Alpha 6000

„Zubehör“ klingt oft nach „Nice to have“. Die nachfolgenden Zubehörteile sind jedoch für mich besonders auf Reisen nicht mehr wegzudenken.

Hier ein Überblick über mein Zubehör zur Sony Alpha 6000:

UV-Filter für das Objektiv

An jedem Objektiv habe ich einen UV-Filter angebracht. Damit wird nicht nur ultraviolettes Licht (welches zu Bildschleiern, Unschärfe & Blaustichen führen kann) blockiert, sondern der Filter dient auch als Objektivschutz. Letzteres ist für mich besonders wichtig. Denn den UV-Filter erhältst du schon für kleines Geld. Er ist ein passgenaues Glas, welches du vorne an das Objektiv andrehst und damit dann auch das Objektiv vor Kratzern schützt.

Besonders wenn du viel in Strandnähe fotografierst, wo Sand und Meersalz für deine Objektive gefährlich sind, solltest du nicht an der falschen Stelle sparen. Denn lieber kaufe ich einen neuen UV-Filter für ein paar Euro, falls dieser mal verkratzt, als ein neues Objektiv für ein paar hundert (vielleicht auch tausend) Euro. Wenn das Objektiv verkratzt ist es unbrauchbar und ihr müsst es austauschen.

Kameratasche

Eine Kameratasche ist unverzichtbar! Denn nur wenn die Kamera und die Objektive richtig geschützt werden, kann ich damit beruhigt auf Reisen gehen.

Objektivtasche:

Solltet ihr auf eure Reisen mehr als ein Objektiv mitnehmen, empfehle ich euch dringend dieses Objektiv in einer extra Tasche zu transportieren, da es nur so am besten vor Kratzern und Beschädigungen geschützt ist.

Ich kann euch folgenden Objektivbeutel empfehlen, da dieser von außen aus Neopren ist und euer Objektiv so ideal vor Wasser und kleiner Stürzen und Stößen schützt. Von innen ist diese Tasche mit Fleece gefüttert, sodass euer Objektiv weich gelagert und vor Kratzern geschützt ist. Die Objektivbeutel gibt es in unterschiedlichen Größen, sodass ihr fast jedes Objektiv sicher transportieren könnt.

Reisestativ

Ich habe zuvor immer das klassische Kamerastativ von Amazon gekauft. Ja es ist billig, aber auch genau das merkt man recht schnell. Als ich dann etwas mehr Geld in die Hand genommen habe, hatte ich endlich ein Stativ gefunden, welches immer noch preislich in Ordnung ist, aber viel stabiler und hochwertiger ist.


Actioncam

GoPro als Actioncam

Eine GoPro empfehle ich immer dann, wenn man irgendwo hinreist, wo Unterwasseraufnahmen gemacht werden sollen. Aber auch beim Skiurlaub, Mountainbikeurlaub oder bei der Kanu-Tour durch die mexikanischen Mangroven ist eine GoPro von Vorteil.

Klar: Auf Städtetrips brauche ich keine GoPro.

Mit etwas Übung kann ich mit einer GoPro tolle Aufnahmen machen. Vorallem wenn man im Urlaub schnorchelt, hält man mit einer Actioncam die tolle Unterwasserwelt für immer fest. Ich fände es schade, wenn ich die ganzen Bilder & Videos von meinen Schnorchel-Trips nicht hätte.

Zubehör für die GoPro

Auch bei der GoPro gibt es wichtiges Zubehör, welches du dir unter anderem zum Schutz & zur Langlebigkeit der GoPro zulegen solltest.

Das Wichtigste ist hierbei, dass du eine vernünftige Tasche für Die GoPro hast, die die GoPro ordentlich schützt. In meiner GoPro-Tasche habe außerdem ich noch etwas Platz für kleines Zubehör.

Neben einer Tasche habe ich mir zusätzlich noch einen Schwimmstick zugelegt. Das ist ein Stick mit welchem ihr die GoPro unter Wasser besser führen könnt. Außerdem sorgt der Schwimmstick dafür, dass die GoPro niemals untergehen kann. Solltet ihr sie aus Versehen mal loslassen, schwimmt sie an der Wasseroberfläche.

Ein Zubehör für die GoPro, welches ich überhaupt nicht mehr missen möchte, ist der sogenannte Dome. Ein Dome ist nicht mehr als eine halbe Glaskugel, die vor die Linse montiert wird. Mit solch einem Dome könnt ihr Fotos schießen, die sowohl das Geschehen über als auch unter Wasser ablichten.

Schaut euch diese Bilder mal an, die wir mit einem Dome gemacht haben:

Drohne

DJI Mavic Mini

Wenn ihr einmal eine Drohne geflogen seid, wollt ihr diese am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand geben. Und wenn ihr dann noch die Foto-Ergebnisse seht, stellt sich die Frage „Nehmen wir die Drohne mit den Urlaub?“ gar nicht mehr. Denn wenn Drohnenbilder von Deutschland schon spektakulär aussehen, wie sehen dann erst die Luftaufnahmen von der mexikanischen Küste oder vom südafrikanischen Berg aus?

Wichtig war mir immer, dass ich eine Drohne mitnehme, die handlich ist und trotzdem quantitativ hochwertige Bilder und Videos macht. Deshalb habe ich mich für die DJI Mavic Mini entschieden. Sie kostet im Vergleich zu anderen Drohnen nicht viel, nimmt kaum Platz weg und ist für Reisen wirklich ideal.

Du wirst überrascht sein, wie wenig Platz diese Drohne wegnimmt!

Zubehör für die Drohne

Natürlich wird auch die Drohne ordnungsgemäß verstaut. Wie oben schon beschrieben möchte ich nicht an der falschen Stelle sparen. Und es wäre wirklich ärgerlich, wenn meine Drohne beispielsweise beim Verstauen im Koffer beschädigt werden würde.

Meine Tasche für die Drohne nimmt übrigens nicht mehr Platz weg als die Tasche der GoPro. Ich sage ja: Die DJI Mavic Mini ist schön kompakt.

Neben einer Tasche habe ich noch einen Ersatzakku gekauft. Denn mit einem vollgeladenen Akku kann ich maximal 15-20 Minuten fliegen. Somit habe ich also doppelt so lange Spaß in der Luft.

Smartphone

Ja, auch mein Smartphone ist ein Teil meiner Fotoausrüstung. Aber ehrlich gesagt nur für schnelle Schnappschüsse und wirklich nur, wenn meine Sony Kamera nicht zur Hand ist oder ich zu faul bin sie auszupacken.

Früher dachte ich immer, dass ein gutes Smartphone eine Systemkamera oder Spiegelreflexkamera ersetzt. Als ich aber dann die ersten Fotos, die ich mit der Sony geschossen habe, angesehen habe, wusste ich, dass das Quatsch ist.

Ein Smartphone kann heutzutage tolle Bilder machen. Aber wenn man sich diese Bilder genau ansieht oder gar reinzoomt, erkennt man, dass ein Smartphone längst nicht an die Bildqualität und auch -auflösung einer „richtigen“ Kamera rankommt. Es kann ja auch technisch gar nicht funktionieren, denn ein Smartphone hat einen viel kleineren Sensor als eine APS-C Kamera oder gar Vollformatkamera.


Tipps für das Reisen mit Kameras & Equipment

Hier habe ich nun noch wichtige Tipps für euch, damit ihr auf Reisen lange Freude mit eurem Equipment haben werdet:

Teures & wichtiges Fotoequipment immer ins Handgepäck!

Wir machen es so: Unsere Systemkamera kommt mit in den Rucksack. GoPro, Drohne, Stativ und alles andere kommt ins Aufgabegepäck. Denn sollte mal ein Koffer am Zielort nicht ankommen oder gar verloren gehen, habe ich den wichtigsten Gegenstand meiner Fotoausrüstung dennoch dabei: Meine primäre Kamera!

Nehmt nur das mit, was ihr wirklich braucht!

Mit der Zeit ist Equipment schleppen nicht nur unnötig, sondern auch super nervig. Überfordert euch nicht und schont eure Nerven. Denn immerhin seid ihr noch im Urlaub und nicht auf einem 10-tägigen Fotoshooting.
Ja ich kenne zwar den Spruch „Haben ist besser als brauchen“. Aber es macht auch keinen Spaß den halben Koffer mit Objektiven voll zu haben.

Kauft die richtigen SD-Karten

Wenn ihr mit dem Thema „Fotografieren“ noch nicht so lange vertraut seid, dann ist dieser Tipp für euch Gold wert. Denn SD-Karte ist nicht immer SD-Karte. Wenn ihr eine falsche SD-Karte in Kamera einsetzt, kann es sein, dass die Kamera beispielsweise Videoaufnahmen während des Filmens abbricht. Denn beim Kauf einer SD-Karte geht es vorallem darum, dass die Schreibgeschwindigkeit der Karte nicht zu niedrig ist. Sollte das der Fall sein, können hochauflösende Videos oder auch Serienfotos nicht auf die SD-Karte geschrieben werden.

In diesem Artikel von chip.de erfahrt ihr genau, was ihr beim Kauf einer SD-Karte beachten müsst.

Beachtet diese Mini-Packliste

Wisst ihr, was ärgerlich ist? Wenn ihr im Flugzeug sitzt und euch auf den Urlaub mit der neuen Fotoausrüstung freut. Und plötzlich fällt euch ein, dass ihr beispielsweise das Ladekabel für die GoPro vergessen habt. Deshalb nehmt euch einfach diese Mini-Packliste für Fotoausrüstung zu Herzen:

  • Ladekabel für alle Geräte
    • für die Systemkamera?
    • für die Actioncam?
    • für die Drohne?
    • für das Smartphone?
    • für den Laptop / Tablet?
  • Genug Stecker Adapter dabei, um die Geräte im Hotel aufzuladen?
  • Ist in jedem Gerät die passende SD-Karte bereits eingesetzt?
  • Falls du Micro-SD-Karten nutzt: Hast du dafür einen Adapter dabei, um unterwegs Bilder vorab auf dem Laptop anzusehen?
  • Sind alle Geräte bereits aufgeladen?

Sichere schon während des Urlaubs deine Aufnahmen!

Mir ist es damals mit meiner Familie passiert, als ich als Kind mit ihnen in den USA war. Alle Bilder waren auf einer SD-Karte gespeichert und als wir in Deutschland ankamen, war die Hälfte der Aufnahmen einfach weg! Später fanden wir heraus, dass der Bodyscanner am Flughafen Teile der SD-Karte durch die Strahlung tatsächlich beschädigt hatte.

Ich glaube, dass das heute nicht mehr möglich ist. Aber es gibt noch tausend andere Szenarien, wie dir deine Bilder abhandenkommen können.

Eine Cloud ist einfach die sicherste Möglichkeit, um schon während deines Urlaubes Aufnahmen zu sichern.

Ich mache das im Urlaub gerne abends. Ich setze mich dann gemütlich hin und schaue mir schon mal paar Bilder auf dem Laptop an und sichere diese in der Cloud. Dann kann ich auch direkt feststellen, ob die Aufnahmen etwas geworden sind und ob ich sogar vielleicht was verbessern könnte.

Plant eure Drohnenflüge

Wenn ein Akku für eine maximale Flugzeit von 20 Minuten reicht, dann solltest du nicht einfach drauf losfliegen. Die Zeit geht schneller vorbei als du denkst. Deshalb macht es Sinn, dass du dir vorher genau überlegst, was du mit der Drohne einfangen möchtest und wie du fliegen möchtest.

Bevor meine Drohne überhaupt startet, spreche ich meine Ideen mit meinem Freund ab. Denn Diskussionen, wie die Aufnahme am Besten aussehen könnte, sollten nicht stattfinden während die Drohne in der Luft schwebt.

Informiert euch außerdem am besten schon vor Reiseantritt über die aktuellen Gesetzte eures jeweiligen Reiselandes bezüglich eines Drohnenfluges. In manchen Ländern braucht ihr eine Genehmigung um mit eurer Drohne fliegen zu können. Diese Genehmigung muss teilweise 1-2 Wochen im voraus ausgefüllt werden. Um unnötigen Ärger im Ausland zu vermeiden, rate ich euch, euch unbedingt an die Regeln und Gesetze zu halten.

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Kim

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